"...ein wahrer Meister des Stridepianos..."

"Andreas Sobczyk und Gerhard Stächelin produzieren scheinbar mühelos einzig mit musikalischer Persönlichkeit und ihrem Talent eine ungeheure Palette an nuancenreichen Emotionen, die oft von ganzen Orchestern und Meisterarrangeuren in monatelanger Arbeit im Sutio gezimmert werden. Hut ab!!!"

Twenty-two years ago, along with brother Michael, Andreas Arlt formed  one of Europe's most successful, internationally touring blues bands....BB & THE BLUES SHACKS........On his first solo effort Andreas is backed by a stellar group of players........the album was recorded with a line-up similar to the band formats that originators like Clarence 'Gatemouth' Brown, or Pee Wee Crayton used as early as in the late 1940s.......simple- straightforward rhythm section and a playlist of traditional favorites...........This is a KILLER release by one of the best European players alive...........

Andreas Sobczyk zelebiert in der Glonner Schrottgalerie virtuos die Legenden des Boogie Woogie

Von Ulrich Pfaffenberger
Glonn - Ein kleines Wunder der Physik? Eine übersinnliche Erfahrung? Oder einfach nur eine Ausgeburt der Phantasie? Es war jedenfalls so, am Freitagabend in der Schrottgalerie, dass beim Konzert Andreas Sobczyks mancher Besucher eine faszinierende Beobachtung machte: Melodien, die der niederbayerische Wiener mit der ausgeprägten Liebe zum Boogie Woogie dem altersschwachen, nichtsdestoweniger klangcharakteristischen Piano des Hauses entlockte, waren nicht nur zu hören, sondern zu sehen...

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Blues & Rhythm - Ausgabe May 2010

"...Sobczyk is a tasteful pianist. The whole album, basically instrumental, only occasional voclals, has a nice laid-back feel to it, and unlike a lot of Europian blues and boogie pianists, woh often sound mechanical to me, Sobczyk´s playing has a high degree of flexibility..."

Byron Foulger, Blues & Rhythm 04/2010)

Andreas-Sobczyk-Trio erfreut mit Boogie, Blues und Swing - Voller Tempo, Eleganz und Leidenschaft

Glonn - Meade "Lux" Lewis. Albert Ammons. Pete Johnson. Für Freunde des Boogie-Woogie sind diese drei so etwas wie die Heiligen drei Könige ihrer Musik. Niemand anderen als diesen Pianisten ist es zu verdanken, dass die dreißiger Jahre des vorherigen Jahrhunderts zu einer Dekade des Boogie-Woogie wurden. Ist irgendwo ein Konzert dieser Stilrichtung angekündigt, hoffen die Kenner...

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"...Der Pianist mit dem Wiener Traditionsnamen Sobczyk entpuppt sich nach ein paar Anschlägen als gewandter Meister des alten Fachs ... Gleich im Basement Boogie dreht Sobczyk ordentlich auf und lässt sich zudem von seinen famosen Mitwirkenden noch ordentlich unter Dampf setzen. Die Nummer, nicht gerade Johnsons größter Reisser geht vorn ab wie Nachbars Katze, um am Ende aufreizend lässig ins Ziel zu träufeln. Das wirkt, als ob Sobczyk schon mal Kräfte für den Feger Munson Street Breakdown sammelt, einen wuchtigen Lionel Hampton Klassiker. Den spielt er in Hamptons irrem Originaltempo, und wer weiss, dass sich damals Teddy Wilson am Flügel abschaffte, wird sicherlich eine gewisse Ehrfurcht im Herzen verspüren. Saß damals Charlie Christian an der Gitarre, ist hier Norbert Schneider unterwegs, ein großer Vertreter des samtigen Blues, und wahrlich keine schlechte Wahl. Er hält sich strikt an Count Basies Anweisung vom Weglassen, aber was er schliesslich beisteuert, sitzt perfekt und macht hohen Sinn...

"like it is" bleibt damit die lässige Kür eines Höchstbegabten ...

Bleibt ein Wunsch fürs nächte Mal: ein wenig in Lionel Hamptons Vermächtnis aus der glorreichen Zeit 1938 und 1940 zu wildern. Vielleicht liegt da Sobczyks große Stärke, wie auch die seiner Genossen..."

Woomy Schmidt

 

Das Andreas Sobczyk Quartett lieferte ein fulminantes Heimspiel.

Am Ende fehlten den begeisterten Zuschauern dann doch die Worte, um ihrer Freude und Bewunderung für den Auftritt der Wiener Formation um den Straubinger Sobczyk Ausdruck zu verleihen. Das Zusammenspiel, das Verständnis, die Harmonie, die Spieltechnik, der Sound und immer wieder dieses unbeschreibliche Zusammenwachsen von vier Individuen zu einem einzigartigen Klangkörper wurden gelobt. Der darüber sichtlich erfreute Schlagzeuger Peter Müller meinte dazu, im Englischen gäbe es eine treffende Bezeichnung: „completely locked in“. Blues, klassische Swing-Nummern und Boogie Woogie, so war man sich einig, müssen einfach so gespielt werden. Für den Erfolg von Andreas Sobczyk (Piano), Norbert Schneider (Gitarre), Dani Gugolz (Bass) und Peter Müller (Schlagzeug) gibt es mehrere Gründe. Neben ihrer musikalischen Klasse - der virtuosen Beherrschung des Instruments und dem umwerfenden Gefühl für Melodien -, ist ihre Verbundenheit untereinander und zu ihrem Musikstil zu nennen. Ein Teil der Rhythmusgruppe, nach Sobczyk „die beste der Welt“, spielt schon seit 25 Jahren zusammen, Gitarrist Schneider ist seit acht Jahren dabei. Verbunden sind die vier aber auch ganz stark ihrem Programm: von Verehrung für Mose Allison und von „Lieblingsstrophen“ war da die Rede; das Quartett hat sich ganz diesem Terrain verschrieben und macht keine Ausflüge in andere musikalischen Gefilde. Mann könnte den Titel ihrer neuen CD Like it Is als Bekenntnis nehmen. Der Blues will gehabt sein und er will gelebt werden. Natürlich ist auch der Sound ausschlaggebend! Und die viel zitierte Authentizität wird hier über den warmen, fast herbstfarbenen Ton erreicht: Müller spielt ein Slingerland von 1947, Schneider eine Gibson von 1954 und Gugolz' Bass hat so viele Jahre auf dem Buckel, wie beide vorgenannten Instrumente zusammen. Über dieser Grundfarbe können sich Sobzcyks Melodie- und Rhythmuslinien voll entfalten. Gerade der Boogie neigt zu dramatischen Tempi und atemberaubender Virtuosität. Doch der Mann an den Tasten versteht es, durch Zurücknahme des Tempos, Breaks und Wechsel in der Dynamik eine ungeheure Spannung und Abwechslung in die Stücke wie in das Programm zu bringen. Er beweist einmal mehr, dass Dichte und Schnelligkeit beeindrucken, doch dass ebenso einzelne und leise Töne die Zuhörer fesseln. Herrlich, wenn neben dem tiefsten Bass die höchsten Töne Flügel bekommen.

Das Quartett besticht nicht nur dadurch, dass es absolut in time ist, sondern auch durch seine Abgestimmtheit: Gitarre und Bass kommen nie mit dem breiten Tonumfang des Klaviers ins Gehege. Jeder Ton hat seinen Raum und seine Bestimmung. Norbert Schneider übernimmt, führt weiter, soliert und tritt dann wieder in die Rhythmusgruppe zurück. Dass er ein echter crooner ist, beweist er, wenn er ans Mikrofon tritt. Und einmal wird er mit einem eigenen Boogie gefeatured und reißt den vollbesetzten Saal mit. Das gelingt auch Peter Müller mit seinem fulminanten Drumsolo. Da zeigt der sonst im Hintergrund Agierende was in ihm steckt. Nur einmal wird sein grandioses Rhythmusverständnis noch ganz offensichtlich: als er in den St. Louis Blues ein paar Takte Rumba hineintrommelt. Dani Gugolz antwortet auf Frage nach einem Solo lediglich mit einem Bassistenwitz – er ist bescheiden und meint „diese Musik eignet sich nicht zum Solieren“. Grandios diese Bescheidenheit, ebenso, was er den ganzen Abend über leistet. Kennzeichnend für die Musik des Quartetts ist der Shuffle, der Swing, das Triolische. Musiktheoretisch gesehen kommen auf eine Zählzeit im Takt dabei drei Einzelschläge, die je nach Rhythmus anders betont werden. Das macht den Drive, den Groove, das Vorwärtsdränge und letztlich das Optimistische und Lebensbejahende, von dem vor Konzertbeginn im Publikum die Rede war, der Musik aus. Musik, die trotz aller Komplexität einen ordnenden Rahmen und eine positive Grundhaltung hat. Schön, dass die vier bald wieder zum nächsten Heimspiel nach Straubing kommen und dass man die Wartezeit bis dahin mit ihrer neuen CD überbrücken kann.

Autor: Michael Kroll

Andreas Sobczyk Quartett: -Like It Is-

Werner Simon hat sich ein wenig unter den Neuerscheinungen umgehört. Hier seine Review zur CD des Andreas Sobczyk Quartett: „Like It Is“.

Eine weitgehend instrumentale Scheibe, bei der Norbert Schneider bei drei Titeln die Stimme erhebt. Liest man die Komponisten einzelner Nummern (Mose Allison, Erroll Garner, Sir Charles Thompson, Horace Silver und andere sind eindeutig dem „Jazzlager“ zuzuordnen), ist von vorherein klar, dass es sich um keine Blues oder R&B CD im engeren Sinn handelt, und die war offensichtlich auch nicht beabsichtigt. Am ehesten trifft „Swing“ den Kern, und wie herrlich sie swingt! Lloyd Glenn dürfte zu Andis Lieblingspianisten gehören, er ist mit zwei Titeln vertreten (und auch er gehört beiden „Lagern“ an, hat er doch auch in Kid Ory´s Band gespielt),

„Chick-a-boo“ mit subtilem Sax von Tom Müller und S.Strohmaiers Latin - Percussion, eher der zweiten Version aus 1956 nachempfunden, und „Old Time Shuffle“ mit Yancey-Style linker Hand, beides Highlights (auch ich kann nicht genug Lloyd Glenn hören). Es würde den Rahmen sprengen, auf alle Titel einzeln einzugehen, alle sind hörenswert, auch jene, die sich „einem Barpianisten nähern“ (Aussage eines Mithörers, der die feinen Zwischentöne offenbar nicht mitbekommt). Trotzdem muss ich paar besondere Titel erwähnen: Hampton´s „Munson Street Breakdown“ mit gestopfter Posaune, subtiler Klarinette und heißem Bläserfinale swingt wie verrückt.

„Slow Freight“ kommt Ray Bryant sehr nahe, wenn man sich die besoffenen vocal-interjections und Trompetenriffs des Originals wegdenkt, und hat immer schon zu meinen Lieblingskompositionen gehört. Was für eine feine Gitarre spielt Norbert dazu - grandios. Sensationell die Interpretation des „St.Louis Blues“ mit Schneiders Stimme und dem kompletten Bläsersatz – diese Version halte ich für die Aufregendste seit Earl Hines´ „Boogie Woogie on St.Louis Blues“ – außer der Melodielinie hat sie mit der Originalkomposition nichts mehr zu tun, so ein Arrangement muss einem erst einmal einfallen!

Alle Musiker sind in Topform (um was war eigentlich Basie´s „All American Rhythm Group“ besser?) und Andi Wingert muss man zum Mix und dem erstklassigen Sound gratulieren.
Fünf Sterne!!!

(Werner Simon)

Energiegeladen

"Es kommt nicht von ungefähr, dass der gebürtige Straubinger in der internationalen Szene eine feste Größe ist. Zusammen mit Peter Müller und Dani Gugolz eröffnete Andreas Sobczyk die 4. Blues, Boogie & Soul Night mit einem Bündel energiegeladener Stücke, deren Kraft er auf das begeisterte Publikum übertrug". (Theodor Auer)

"Andreas Sobczyk studierte klassisches Klavier, wurde in einem burgenländischen Weingarten von einem Starbekämpfungsflugzeug beim Überfliegen einer Buschenschank versehentlich abgeschossen, leicht verletzt und in torkelndem Zustand in einem Wiener Eckwirtshaus gesundgepflegt. Der Rest ist Geschichte. Swing & Soul meets Blues and Boogie Woogie. Das ist generationsüberschreitende Musik vom Feinsten" (FL)

Andreas Sobczyk Trio in Wien; von Werner Simon

Werner Simon erzählt vom Konzert des Andreas Sobczyk-Trios am 23.1.2009 im Lustigen Radfahrer.

Ein Konzert „der anderen Art“ fand am 23.1.2009 beim „Lustigen Radfahrer“ statt. Andreas Sobczyk Piano, Martin Wichtl Tenor/Sopransax sowie Stimme und Gerd Stächelin, Schlagzeug, Trompete/Kornett und Stimme präsentierten einen Mix aus Boogies, Jazz Standards, Blues und Gospel. Trotz der starken Konkurrenz (u.a. „Stars of…“ im Konzerthaus) waren viele Gäste gekommen und hatten den Besuch nicht zu bereuen. Launig moderiert von Stächelin erlebte man einen wirklich unterhaltsamen Abend, bei dem der Humor nicht zu kurz kam.
Andreas war trotz des etwas ramponierten Klaviers in prächtiger Spiellaune, besonders bemerkenswert der „St. Louis Blues Boogie“, angelegt wie die Earl Hines Version und doch im eigenen Stil interpretiert.
Martin Wichtl trug nicht nur gekonnte Chorusse und Riffs bei - er ist auf allen Reed – Instrumenten brillant, sondern schoss mit zwei Titeln den Vogel ab: ein begnadeter Entertainer. „Jada" hieß der eine – gesungen in einer fiktiven, slawisch klingenden Sprache, und „Bei mir bist du schön“ in einem arabisch/hebräisch klingenden Idiom, Grimassen schneidend und beide Saxofone gleichzeitig spielend – einfach umwerfend komisch !
Nicht zu kurz kam der Blues: Montana Taylor´s „I can´t sleep“, nicht ganz so downhome lowdown dirty wie die originale Version, aber passend gesungen von Gerd, der wie bei den meisten Nummern ein dezent New Orleansiges second line Schlagzeug spielte, schön begleitet von Martin.
Beim „Hesitating Blues“ musste Andreas Sobczyk allein für die Begleitung sorgen,die Drums blieben stumm weil Gerd Kornett spielte und sang, aus dem „Radfahrer“ wurde kurzfristig eine Speakeasy Kneipe der zwanziger Jahre.
Ähnlich schön der „Midnite Hour Blues“ von Leroy Carr und Lou Donaldson´s „Whiskey drinkin´ woman“, letzteres ein Kollektiv aller drei Musiker in Hochform. Andy spielte noch Albert Ammons, bevor der Abend mit „Amen“ ausklang, einem Spiritual, bei dem die Gäste lautstark mitsangen.

Werner Simon; Konzert im "Davis", Wien

Boogie, Blues & Hot New Orleans Jazz“ versprach das Programm, und was da kommen sollte war abzuwarten. Drei Generationen Musiker waren am Werk, ein „Veteran“ (tschuldige, Franz, aber 48 Jahre auf der Bühne…!) am Kornett, ein (höchst) arrivierter Drummer und ein „Rising Star“ am Klavier, niemand an der Stimme, und das einen Abend lang – ich schicke voraus, es wurde ein sehr schönes, interessantes und abwechslungsreiches Konzert.

Andreas Sobczyk als Boogiepianisten zu bezeichnen würde ihm absolut nicht gerecht – er ist ein Klavierspieler, ein virtuoser noch dazu. Natürlich spielt er Boogies, aber man hört von ihm auch Blues, Rags, Stridepiano, Standards, Spirituals….Neben eigenen Kompositionen zitiert er unter anderen Pete Johnson, Albert Ammons, Meade Lux Lewis, Little Brother Montgomery, Jay McShann, Ray Bryant, Fats Waller und viele andere. Alle Nummern werden so vorgestellt, wie man sie kennt und meist hören sie auch so auf. Dazwischen aber lässt Andi seiner Fantasie freien Lauf, improvisiert, verändert Tempo, Rhythmus nach Belieben, vermittelt den Eindruck, 100 Jahre Jazzklavier in sich zu vereinen. Da hört man auf einmal ein bissl Art Tatum durch, dann Basie, sogar Peterson – er scheint sie alle zu kennen, hat sie alle gehört, ja studiert. Und doch kopiert er keines der großen Vorbilder, er spielt seinen eigenen Stil, und er spielt – jedenfalls für meine Ohren – fehlerlos, vergreift sich nie, moduliert, flüchtet nie in Glissandi weil ihm der Schmäh ausgeht – einfach erfrischend !
Peter Müller am Schlagwerk ist DER kongeniale Begleiter, nein besser: Mitspieler. Für jede Nummer hat er den richtigen Drive und Groove, ist nie zu früh oder zu spät, passt seine Lautstärke genau an und swingt scheinbar mühelos dahin. In Wirklichkeit passt er auf wie ein Haftlmacher, scheint zu ahnen, was Andi als nächstes machen wird – besser geht’s nicht ! Ob mit den „Knochen“, den Beserln, den Paukenschlägeln (bei Ray Bryant´s „Slow Freight“) oder den bloßen Händen wie weiland der große Jo Jones – Peter hat einfach alles drauf.
Gespannt war ich auf Franz Luttenberger. Der laaaaangjährige Pianist und Trompeter der „Storyville Jazzband“ ist naturgemäß im Dixieland-, New Orleans- und Chicago Style zu Hause, aber er hat auch den Blues. Bei schnellen Boogies blieb er richtigerweise zumeist der Bühne fern, da ist ein Hörndl außer ein paar Riffs und Obligati nicht so sehr gefragt, dafür konnte er bei
Standards, jazzigen Nummern und Balladen brillieren. „Georgia“ ist sehr schön rübergekommen, gefühlvoll geblasen und schön begleitet, und das Spiritual war ein Highlight für mich, natürlich ein „Heimspiel“ für Franz mit einem superben „second line“ Schlagzeug dahinter.

Wie schon anfangs gesagt, ein schöner Abend. Das Publikum war sehr zufrieden, und wer´s versäumt hat, ist bis zum nächsten Mal selber schuld.WS, 16.10.2008

GRENZGÄNGER
Andreas Sobczyk & Peter Müller
Boogie, Blues & More
(Styx, 52:39)

...Gemeinsam spielen sich die beiden hier durch ein in exzellentem Sound eingefangenes, rein instrumentales Programm aus – wie der Titel schon sagt – Boogie, Blues und mehr, wobei das „more“ aus jazzigen Anklängen und dem „Maple Leaf Rag“ besteht, keine Klassik also. Sobczyk ist ein technisch absolut hochkarätiger Pianist. Die Boogies donnern, wie es sich gehört, aber er kann genauso die leisen Töne rüberbringen. Bisweilen ist er mir etwas zu laid-back, zum Beispiel wenn er die Töne bei „After Hours“ quasi streichelt. Bei einigen Nummern kommt der Trompeter Franz Luttenberger hinzu, der sehr emotional mit schönem Ton spielt. Besonders interessant wird es für meinen Geschmack, wenn Sobczyk ungewöhnliche, überraschende Läufe in seine Boogies und Shuffles einbaut – das ist ein Aspekt, den er beibehalten sollte, denn das hebt ihn von den vielen guten Pianisten in diesem Genre ab, mit denen Deutschland und Österreich gesegnet ist. Fast am besten hat mir der „hidden track“ gefallen, der nach einer Pause am Ende unbetitelt erklingt und auf dem Sobczyk im New-Orleans-R&B-Stil eines James Booker spielt. Wer auf hochklassige Klaviermusik steht, sollte sich diesen Namen merken.(kk)

Der Sender sorgte mit einem Musik-Event im Wiener Konzerthaus für gute Stimmung und großen Applaus. Im Bild die Musiker (v.l.): Dani Gugolz, Frank Muschalle, Daniela Soykan, Peter Müller und Andreas Sobczyk

Der Neue Saal im Wiener Konzerthaus füllte sich nebst Publikum auch mit geladenen Gästen von Radio Arabella. Auf der Bühne hauten die Musiker rund um Frank Muschalle und Andreas Sobczyk voll in die Tasten und Saiten. Was bei den Gästen, darunter Werner Schediwy, Prokurist Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, Alexander Visy, Marketingleiter Milford/Meßmer, Anja Szabo, Marketingleiterin Forstinger, Oliver Groissböck, Bäckerei Groissböck und  Franz Prull, stv. Behördenleiter KommAustria, sichtlich Eindruck machte.

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Nürnberg, Charkow, Geßmannszell

Ein Pianist auf verschlungenen Wegen

Nürnberg – Vom kleinen niederbayerischen Ort Geßmannszell bei Straubing über Nürnberg nach Charkow in die Ukraine und wieder zurück. So lässt sich der ungewöhnliche musikalische Werdegang des Pianisten Andreas Sobczyk geographisch nachzeichnen. Dass es nicht immer der kürzeste oder einfachste Weg ist, der zum Ziel führt, beweist der 26 jährige Pianist bei seinen Konzerten. Er spielt am 13. Juni in der Nürnberger Kirche St. Martha unter anderem Musik von L. v. Beethoven, J. Brahms und S. Prokoview.

AC-DC und Deep Purple

 „AC-DC und Deep Purpel waren die ersten Bands, die mich fasziniert haben.“
Eine Feststellung, die nichts Besonderes wäre, käme sie nicht  aus dem Mund eines klassischen Pianisten, der sein Musikstudium mit der Note 1,1 abgeschlossen hat...

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Straubinger Tagblatt, 17. Dezember 2005

"Kunst sollte in keinem Leben fehlen"

Musik in allen Variationen studieren, spielen und unterrichten - Ein Vorbild: Ray Charles
...

Tagblatt: Klassische Klaviermusik und Jazzige Blues- und Boogie-Töne, wie passt das zusammen?

Andreas Sobczyk: "Klar passt das zusammen. In der Musik geht es neben vielen anderen Aspekten darum, Inhalte, Emotionen zu vermitteln. Das findet sowohl in der klassischen Musik als auch im Boogie-Piano statt. In der klassischen Musik beschäftigt man sich sich unter anderem mit drei wichtigen Elementen: Mit exakt Notiertem, Klang und Stille. Das erfordert einen hohen Grad an Konzentration. Und auch im Jazz muss man voll bei der Sache sein. Es gibt zwar weitaus weniger vorgegebenen Notentext, was zunächst einfacher erscheint. Genau darin liegt allerdings die Schwierigkeit: man ist selbst für das Entstehen von Musik verantwortlich. Zudem soll das meistens spontan stattfinden. Ich denke, diese beiden Situationen sind es, die mich gleichermaßen auf der Bühne faszinieren."

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...Beim Beethoven´schen Klavierkonzert Nr. 2 in B- Dur verstärkte sich das Orchester auf acht Bläser, die eine wohltuende Zurückhaltung und Anpassung übten. Solistisch vertrat das Werk der junge Pianist Andreas Sobczyk. Seinem Part war er wohl gewachsen, sicher und wirkungsvoll bestand er alle Läufe und Passagen, effektiv und expressiv gestaltete er auch das poetische Adagio zusammen mit dem Orchester und bravourös ging er beim Rondo auf die besonderen Themen und Rhythmen ein. Reizend der Abschluss mit langsam verklingenden Terzentriolen im Klavier. Das Klavierkonzert wurde zum krönenden Schlusspunkt des Abends...

Straubinger Tagblatt, 2. Oktober 2003

Musik-Grenzgänger und ein Retter des Films 

Feierstunde für Pianist Andreas Sobczyk und Videofilmer Andreas Haßkerl im Rittersaal

"Kunst und Kultur verleihen dem Leben Wert", betonte Oberbürgermeister Reinhold Perlak bei der Stipendienverleihung 2003 zur Förderung junger Künstler am Dienstagabend im Rittersaal des Herzogschlosses. Als Preisträger des von Stadt und Dresdner Bank gemeinsam vergebenen Stipendiums hat der Kulturausschuss heuer Videofilmer Alexander Haßkerl und den Pianisten Andreas Sobczyk ausgewählt. Im Rahmen einer Feierstunde nahmen sie ihre jeweils mit 3000 Euro dotierten Stipendien in Empfang und gaben Gästen aus Politik, Behörden und Wirtschaft einen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen. (Um weiterzulesen bitte auf das Bild links klicken)

Straubinger Tagblatt, 2003

Stipendium für junge Künstler

Jeweils 3000 Euro für Andreas Sobczyk und Alexander Haßkerl

Der Kulturausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung  zwei Preisträger für das Stipendium zur Förderung junger Künstler ausgewählt. Der Pianist Andreas Sobczyk und der Videofilmer Andreas Haßkerl werden mit jeweils 3000 Euro bedacht. Die Stipendien sollen im Herbst im Rahmen einer Feierstunde übergeben werden...(Um weiterzulesen bitte auf das Bild links klicken)

Stefan Rimek, 16. Oktober 2002

Ein lapidares „in F“ warf Frank Muschalle von seinem Klavier aus Andreas Sobczyk zu und schon ging es in atemberaubender Geschwindigkeit los. Das war der Auftakt zu einem knapp dreistündigen Blues- und BoogieWoogie- Feuerwerk, wie man es selten hört....Sobczyks stilistische Breite reichte von Kompositionen der 20er und 30er Jahre bis hin zu Zawinuls „Mercy, Mercy, Mercy“. Auch sein „Quiet Blues“ mit einer ganzen Reihe origineller Zitate war von künstlerischer Kreativität geprägt. Nach der Pause gestalteten Frank Muschalle und Dirk Engelmeyer das zweite Set....Als Zugaben gabs dann noch Frank Muschalle, Dirk Engelmeyer und Andreas Sobczyk zusammen im rasenden Boogie-Tempo. Das Publikum war zu Recht ausser Rand und Band ... Stefan Rimek (Um weiterzulesen bitte auf das Bild links klicken)

 

...Das groovige, mitreissende Blues-Piano Andreas Sobczyks und die voluminöse, ausdrucksstarke, aber auch gefühlvolle „Weinbrandstimme“ Elisabeth Erls ergaben eine geradezu perfekte Kombination, wie sie nicht alle Tage zu hören ist...

Harald Schomacker, 29. Februar 1998

Nicht enden wollenden Applaus ernteten letzten Freitag Andreas Sobczyk und Elisabeth Erl in der Musikkneipe „Zur Linde“ in Straubing. Das Programm des Abends hatte es in der Tat in sich, weshalb der enorme Publikumsandrang kaum verwunderte. Einige mussten gar abgewiesen werden, denn die Linde platzte aus allen Nähten. Stimmung kam schon nach den ersten Songs mit Andy Sobczyk am Piano auf. Mit gefühlvoller und gleichermassen durchdringender Stimme setzte Elli Erl noch eins drauf und liess den Abend zu dem avancieren, was man in der Musikszene häufig vermisst...ein ausserordentliches Highlight.

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